Geschäftsbericht
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Bericht der Partner
Das abgelaufene Geschäftsjahr war ein bewegtes Jahr. Die in Europa
eskalierende Schuldenkrise prägte die erste Jahreshälfte. Erst die bemerkenswerte Ankündigung der
Europäischen Zentralbank (EZB), Staatsanleihen von Staaten am Sekundärmarkt zu kaufen, wenn diese
zuvor Hilfen des Rettungsschirms Europäischer Stabilitätsmechanismus (ESM) beantragen, beruhigte
die Märkte. Ergänzend senkte die EZB den Leitzins auf ein historisches Niveau. Das so entstandene
Niedrigzinsumfeld barg besondere Herausforderungen für alle Anleger.
Der deutschen Wirtschaft gelang es nicht, sich den Auswirkungen der
Schuldenkrise gänzlich zu entziehen, dennoch wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 0,7 %. Neben dem
Außenhandel stützte vor allem die Binnennachfrage unsere Volkswirtschaft.
In diesem wirtschaftlichen Umfeld erzielte die M.M.Warburg & CO KGaA
(Warburg Bank) zusammen mit ihren Tochterinstituten in Deutschland, Luxemburg und der Schweiz
(Warburg Bankengruppe) auf addierter Basis ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von EUR 39,8 Mio.
(Vorjahr EUR 43,6 Mio.). Die Warburg Bank führte einen Gewinn in Höhe von EUR 35,6 Mio. (Vorjahr
EUR 40,7 Mio.) an die M.M.Warburg & CO Gruppe (GmbH & Co.) KGaA ab.
Der addierte Zinsüberschuss in der Warburg Bankengruppe belief sich im
Berichtsjahr auf EUR 88,9 Mio. (Vorjahr EUR 86,6 Mio.), der addierte Provisionsüberschuss auf EUR
132,3 Mio. (Vorjahr EUR 138,0 Mio.). Damit bewies die Warburg Bankengruppe, dass sie auch in
unruhigen Zeiten über eine solide Ertragskraft verfügt, ohne von der konservativen Risikopolitik
abzuweichen. Ein Teil des Ergebnisses wurde zurückgestellt, um aufgetretenen Risiken, insbesondere
aus dem Kreditgeschäft, Rechnung zu tragen.

