Die ersten 100 Jahre
Die Brüder Moses Marcus und Gerson Warburg gründeten das Bankhaus M.M.Warburg & Co. im damals holsteinischen Altona. Das Hauptgeschäft in der Anfangszeit war der Handel mit Devisen und Wechseln.Im Laufe des 19. Jahrhunderts gewann die Privatbank rasch an Bedeutung. Für den Hamburger Großhandel finanzierten die Warburgs das Auslands- und Überseegeschäft. Auch für die Kolonialunternehmungen des Kaiserreichs stellte das Haus bedeutende Mittel zur Verfügung.
| 1867 | hielt das Bankhaus Einzug in die Ferdinandstraße 75, heute noch immer Hauptgeschäftsstelle. |
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| 1889 | beschäftigte die Bank 23 Angestellte; die Bilanzsumme belief sich auf 35 Mio. Reichsmark. M.M.Warburg & Co. war zu einer Privatbank mit guten internationalen Verbindungen gereift, sie führte Devisen- und Wechselgeschäfte mit großen Handelshäusern und Banken; das Emissionsgeschäft wuchs stetig. |
| 1893 | bekam die Bank mit Max M. Warburg und seinem jüngeren Bruder Paul zwei neue Teilhaber der vierten Generation der Familie. Gerade das Leben und Wirken von Max M. Warburg hat die Geschichte der Bank nachhaltig beeinflusst. |
| 1898 | Als 1898 das 100-jährige Bestehen der M.M.Warburg & Co. begangen wurde, war das Geschäftskapital auf 5,7 Millionen Mark angestiegen, und aus dem Wechselgeschäft der Gründungszeit hatte sich eine renommierte Privatbank mit 53 Angestellten entwickelt. |

