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Die Kriegszeit

Reichsbankpräsident Hjalmar Schacht teilte Max M. Warburg bei einem Gespräch in Berlin im September 1937 mit, die Bank nicht länger im Reichsanleihenkonsortium halten zu können. Max M. Warburg erwiderte, die Firma dann liquidieren zu müssen. Um den jüdischen Angestellten ihre Arbeitsplätze zu erhalten, entschloss er sich wenig später, die Bank stattdessen in eine KG umzuwandeln. Der Generalbevollmächtigte Dr. Rudolf Brinckmann und der Geschäftsfreund Paul Wirtz übernahmen im Mai 1938 die Bank. Die stille Beteiligung, die die Familie Warburg weiterhin an der Bank hielt, wurde bei Kriegsausbruch beschlagnahmt. 

 

In seinen Erinnerungen schreibt Max M. Warburg: "Ende August 1938 reisten meine Frau und ich mit unserer Tochter Gisela nach den Vereinigten Staaten. Es war eine Besuchsreise, wir gedachten, im Spätherbst wieder in Hamburg zu sein. Mein Aufgabenkreis in der jüdischen Wohlfartsfürsorge, der sich von Jahr zu Jahr vergrößert hatte, hielt mich in Hamburg fest, ich war noch keineswegs entschlossen, auszuwandern."

 

Am 26. Dezember 1946 starb Max M. Warburg im Alter von 79 Jahren in New York.


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