Glossar

C

Call

Kaufoption (Long-Call = Recht zum Kauf), die dem Käufer das Recht, aber nicht die Pflicht einräumt an (europäische Option) bzw. bis zu einen festgelegten Zeitpunkt (amerikanische Option) einen Basiswert (Underlying) zu einem zuvor fixierten Preis zu kaufen. Den Gegenpart übernimmt der Verkäufer (Stillhalter) der Kaufoption, er ist in der Short-Call-Position (Pflicht zum Verkauf).

Carry Trades

Ein Carry-Trader verschuldet sich in einer niedrig verzinsten Währung und legt dieses Geld in einer höher verzinsten Währung an. Die Zinsdifferenz abzüglich seiner Kosten ist sein Gewinn.

Cashflow

Der Cashflow ist eine Messgröße, die den aus der Geschäftstätigkeit erzielten Nettozufluss liquider Mittel während einer Periode und damit die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens darstellt. Die Höhe und Entwicklung des Cashflow ist ein Indikator, ob ein Unternehmen aus eigener Kraft finanzielle Mittel erwirtschaftet und sich so selbst finanzieren kann (Innenfinanzierung).

Commodities

Englische Bezeichnung für Rohstoffe. Zu den „Soft“ Commodities (von Menschen angebaut) zählen Lebensmittel wie u.a. Kaffee, Mais, Weizen, Soja, Zucker, Baumwolle. „Hard“ Commodities werden aus dem Boden gewonnen und u.a. in Edelmetalle (Gold, Silber, Platin, Palladium), Seltene Erden, Industriemetalle (Aluminium, Kupfer, Zink, Nickel) und Energie (…l, Gas) unterteilt.

Corporate Governance

Corporate Governance umfasst das System der Leitung und Überwachung eines Unternehmens, seiner Werte, geschäftspolitischer Grundsätze und Leitlinien und interner und externer Kontroll- und Überwachungsmechanismen. Kennzeichen guter Corporate Governance sind transparente Unternehmenskommunikation, auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Managemententscheidungen und die Interessenswahrung verschiedener Stakeholder.

Covered Bonds

Covered Bonds sind gedeckte Schuldverschreibungen. Besondere Eigenschaft ist der zweifache Schutz der Anleger durch einerseits Haftung des ausgebenden Finanzinstituts (meist eine Bank) und andererseits Deckung durch einen speziellen Sicherheitenpool, häufig bestehend aus erstklassigen Hypotheken oder Anleihen des öffentlichen Sektors, auf die die Anleger bevorrechtigt zugreifen können.

Credit Default Swap

Ein Credit Default Swap (CDS) ist ein Finanzkontrakt, den zwei Vertragspartner miteinander abschließen und mit dem Ausfallrisiken gehandelt werden. Der eine Vertragspartner, der sogenannte Sicherungsgeber, sichert die Auszahlung einer Versicherungssumme zu, wenn der dem Kontrakt zugrundeliegende Anleiheschuldner ausfällt. Für diese Absicherung zahlt der Sicherungsnehmer dem Sicherungsgeber eine Prämie.

Credit Spread

Der Credit Spread ist ein Renditezuschlag, den Investoren bei einer Anlage in ausfallrisikobehaftete Anleihen erhalten. Der Credit Spread kompensiert den Anleger für die mit der Investition verbundenen Risiken. Der Credit Spread wird in Basispunkten angegeben und korreliert meist positiv mit steigenden Preisen von Credit Default Swaps auf die jeweilige Anleihe.

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