Glossar

K

Kapitalanlagegesellschaft (KAG)

Die KAG verwaltet als Investmentgesellschaft das eingesammelte Kundenvermögen in Form von Fonds. Diese Fonds werden als Sondervermögen getrennt vom Vermögen der Investmentgesellschaft verwaltet.

Kaufkraftparität

Kaufkraftparität (engl.: Purchasing Power Parity (PPP)) liegt vor, wenn man mit einem festen Geldbetrag (zu einem bestimmten Wechselkurs in die andere Währung umgerechnet) in beiden Ländern den gleichen Warenkorb, also die gleiche Menge an Gütern und Dienstleistungen erwerben kann. Wenn Kaufkraftparität zwischen zwei Ländern herrscht, entspricht der nominale dem realen Wechselkurs.

KGV

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (engl.: Price/Earnings-ratio (P/E-Ratio)) ist eine Aktienbewertungskennzahl. Bei der Berechnung wird der Kurs einer Aktie in Relation zum Gewinn des Unternehmens pro Aktie gesetzt. Der Gewinn kann sich dabei auf feststehende oder erwartete Werte beziehen. Bei einem aktuellen Aktienkurs einer Aktie von 65 Euro und einem Gewinn von 4 Euro pro Aktie im letzten Geschäftsjahr ergibt sich ein KGV von 16,25. Der KGV sagt aus, mit welchem Vielfachen des Gewinns eine Aktie an der Börse bewertet wird.

Kommanditist, Komplementär

Bezeichnung für den Gesellschafter einer Kommanditgesellschaft (KG). Im Gegensatz zum Komplementär (persönlich haftender Gesellschafter) haftet er nicht gesamtschuldnerisch mit seinem gesamten Vermögen für die Verbindlichkeiten einer KG sondern nur mit einer bestimmten, im Handelsregister eingetragenen, Kommanditeinlage (Haftsumme).

Kupon

Der Kupon bezeichnet den Nominalzins einer Anleihe. Ein Kupon von 6 % bedeutet eine Zinszahlung in dieser Höhe zum jeweiligen Zinstermin. Die historische Herkunft des Begriffes leitet sich aus dem Aufbau von Wertpapieren ab. Diese bestanden aus dem „Mantel“ (das Wertpapier) und dem „Bogen“ (einzelne Kupons). Diese Kupons könnten zu Dividenden- oder Zinszahlungstermin abgeschnitten und gegen Bargeld eingetauscht werden.

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