Glossar

V

Volatilität

Maß für die Stärke der Ertragsschwankungen um den Mittelwert von z.B. Wertpapierkursen innerhalb eines bestimmten Zeitraumes. Je größer diese Schwankungsbreite ist, desto volatiler und damit risikoreicher in seiner Wertveränderung ist ein Fonds. Volatilität ist eine der wichtigen Kennziffern für die Risikoeinschätzung bei Investmentfonds dar.

Value-Ansatz

Mit Hilfe des Value- oder wertorientierten Ansatzes versuchen Investoren anhand von Fundamentalanalyse der Bilanzkennzahlen den „inneren“ oder „fairen“ (Substanz-) Wert eines Unternehmens zu ermitteln. Liegt der aktuelle Marktwert des Unternehmens (Börsenkurs multipliziert mit der Anzahl der emittierten Aktien) im Verhältnis zum inneren Wert sehr niedrig, erscheint die Aktie nach der Value-Strategie kaufenswert. (Vergleich mit Growth-Ansatz)

Value at Risk (VaR)

Value at Risk („Wert im Risiko“) ist ein Risikomaß im Finanzsektor. Es gibt an, welchen Wert der maximale Verlust einer bestimmten Risikoposition (z.B. eines Portfolios von Wertpapieren) mit einer gegebenen Wahrscheinlichkeit (Konfidenzniveau von z.B. 95 %) innerhalb eines gegebenen Zeithorizonts nicht überschreitet. Banken und andere Asset Manager berechnen mit dem VaR, wieviel sie innerhalb eines bestimmten Zeitraums maximal verlieren können, oder im Gegenzug, wie wahrscheinlich der Verlust größer ist, als der maximal anzunehmende Verlust in dieser Periode (die restlichen 5 % zum Konfidenzniveau von 95 %).

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