Carsten Klude im Börsen Radio: "Im zweiten Quartal wird es einen veritablen Konjunkturaufschwung geben"

23. März 2021

M.M.Warburg & CO

Der jüngste Entschluss des Bund-Länder-Gipfels den Lockdown zu verlängern sowie eine Ruhezeit über Ostern einzuführen, sorgt bei vielen Menschen für Verunsicherung. Doch welche Konsequenzen ergeben sich für die Wirtschaft? Was bedeutet das für das grundsätzliche Erholungszenario?

„Die Erholung verschiebt sich auf der Zeitachse in das zweite Quartal. Dann werden wir aber einen veritablen Konjunkturaufschwung in Deutschland und der Eurozone haben“, sagt Carsten Klude, Chefvolkswirt bei M.M.Warburg & CO, im Interview mit dem Börsen Radio. Der Experte erklärt, dass das erwartete Szenario einer großen spürbaren wirtschaftlichen Erholung im ersten Quartal zwar hinfällig geworden ist, dennoch zeigt er sich optimistisch: „In den meisten Haushalten ist genügend Geld da. Die Sparquote ist hoch und die Arbeitslosigkeit gering. Das heißt, die Menschen könnten konsumieren - theoretisch." Aber es böten sich derzeit nicht ausreichend Gelegenheiten für den Konsum, so Klude. Wie es nach Ostern weitergehen wird, ist bislang noch ungewiss. „Diese Unsicherheit ist aktuell das größte Gift für die Wirtschaft“, betont der Experte.  

Aber auch aus Asien kommen derzeit Dämpfer. Was dies mit den aktuellen Unstimmigkeiten im chinesisch-amerikanischen Verhältnis zu tun hat und ob die derzeit hohen Bewertungen an den Börsen gerechtfertigt sind, erläutert Klude im Interview

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