Bankhaus Hallbaum steigert operatives Ergebnis um 21 Prozent – Ausgewogenes Geschäftsmodell sichert konstante Entwicklung im schwierigen Umfeld – Siegward Henning nach 32 Dienstjahren in den Ruhestand verabschiedet – Nicolas Hoppe zum Mitglied des Vorstands bestellt

Hannover - 16. März 2012

Das hannoversche Bankhaus Hallbaum, Tochterbank der unabhängigen inhabergeführten Privatbank M.M.Warburg & CO mit Hauptsitz in Hamburg, konnte vor dem Hintergrund des von der Staatsschuldenkrise geprägten Kapitalmarktumfeldes sein Geschäft im Geschäftsjahr 2011 ausweiten und sein operatives Ergebnis um 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr steigern.
Im wichtigsten Geschäftsfeld, der individuellen Vermögensbetreuung und -verwaltung, erhöhte sich das für Privatkunden, Stiftungen und Versicherungen verwahrte Wertpapiervolumen um EUR 148 Mio. auf EUR 2,0 Milliarden. Die Anzahl der Vermögensverwaltungsmandate konnte um 13 Prozent gesteigert werden. Im Kundenkreditgeschäft stieg das Kreditvolumen um 2,5 Prozent auf EUR 313 Millionen. Die Kundeneinlagen gingen aufgrund des niedrigen Zinsniveaus und durch Umschichtungen in Wertpapieranlagen um 5 Prozent auf EUR 411 Millionen zurück. Die Bilanzsumme betrug zum 31.12.2011 EUR 644 Millionen.
Der Zinsüberschuss erhöhte sich um EUR 1,3 Millionen oder 13,1 Prozent auf EUR 11,1 Millionen. Der Provisionsüberschuss konnte trotz des volatilen Börsenumfelds und des unsicheren Investitionsklimas mit EUR 7,7 Millionen auf Vorjahresniveau gehalten werden. Insgesamt erhöhten sich die ordentlichen Erträge um 7,4 Prozent, während sich die Sachaufwendungen nur geringfügig um TEUR 84 oder 0,7 Prozent erhöhten. Damit konnte das Teilbetriebsergebnis um EUR 1,0 Mio. auf EUR 5,8 Millionen gesteigert werden. Nach einer auf EUR 2,2 Millionen angehobenen Kreditvorsorge erhöhte sich der Gewinn um 10 Prozent auf EUR 3,5 Millionen.
Damit zeigt die Bank in einem schwieriger werdenden Umfeld am Platz Hannover sowie den Filialstandorten Göttingen, Hildesheim und Osnabrück ihre besondere Stabilität, die auf ein ausgewogenes Geschäftsmodell und eine maßvolle konservative Geschäftspolitik zurückzuführen ist. Die Bank betreibt bewusst keinen Eigenhandel und hält eigene Wertpapiere ausschließlich als Liquiditätsreserve. Im Portfolio befinden sich keine Anleihen aus Euro-Krisenländern. Der gesamte Wertpapierbestand wurde nach dem strengen Niederstwertprinzip angesetzt. Zum 31. Dezember 2011 betrug die Kernkapitalquote 11,74 Prozent.
Der Jahresabschluss 2011 ist zugleich der letzte, den Dr. Siegward Henning (62) mit verantwortet. Nach 32 Dienstjahren beim Bankhaus Hallbaum, davon 26 Jahre im Vorstand, wurde Siegward Henning auf der Hauptversammlung am 15. März in den Ruhestand verabschiedet. Der promovierte Jurist und Vater von zwei erwachsenen Kindern trat 1980 als Vorstandsassistent in die Dienste der damals unter HML Hallbaum, Maier & Co. AG – Landkreditbank – firmierenden Bank ein und wurde 1986 als stellvertretendes Mitglied in den Vorstand der Bank berufen. Nach einer kurzen Zwischenstation beim damaligen Mutterinstitut, der Norddeutschen Genossenschaftsbank, wurde er 1992 ordentliches Vorstandsmitglied. Seither verantwortete Siegward Henning das Kreditgeschäft des Bankhauses Hallbaum, das er mit ruhiger Hand und einem untrüglichen Risikoinstinkt auch durch stürmische Zeiten sicher geführt hat. Sein Rat war bei hannoverschen Kaufleuten auch außerhalb des direkten Kundenkreises gefragt.
Nicolas Hoppe (46), der bereits seit dem 1. Januar 2011 als Generalbevollmächtigter die Bereiche Privatkunden und Firmenkunden leitet, wurde vom Aufsichtsrat zum Mitglied des damit weiterhin mit zwei Geschäftsleitern besetzten Vorstands bestellt. Für die Bereiche Kredit und Risikocontrolling ist Dr. David Lohmann (48) verantwortlich.
Das Bankhaus Hallbaum ist als einzige hannoversche Privatbank fest in Hannover verwurzelt und eng mit der Wirtschaft in der Stadt und der Region verbunden. Das Geschäftsgebiet der Bank ist im wesentlichen das historische Land Hannover, wie es später im Bundesland Niedersachsen aufging. Die engen Geschäftsbeziehungen zu mittelständischen hannoverschen und niedersächsischen Unternehmern, Stiftungen, Versicherungsgesellschaften und vermögenden Privatkunden werden teilweise bereits seit mehreren Generationen gepflegt.  Von der Zentrale in Hannover und den Filialen in Göttingen, Hildesheim und Osnabrück aus werden die individuelle Vermögensverwaltung, eine umfassende Vermögensbetreuung und Kreditfinanzierungen angeboten. Zum Ende des Jahres 2011 beschäftigte die Bank 107 Mitarbeiter.
 
Zu M.M.Warburg & CO
 
M.M.Warburg & CO ist eine der großen und unabhängigen Privatbanken in Deutschland und steht Privatkunden, Firmenkunden und institutionellen Investoren in den Kerngeschäftsfeldern Private Banking, Asset Management und Investment Banking zur Verfügung. Unter der Holdinggesellschaft M.M.Warburg & CO Gruppe (GmbH & Co.) KGaA ist die im Finanzdienstleistungsbereich tätige Warburg Bankengruppe angesiedelt. Diese setzt sich aus der operativ tätigen und als Zwischenholding fungierenden M.M.Warburg & CO sowie deren Tochtergesellschaften Bankhaus Hallbaum, Bankhaus Löbbecke, Bankhaus Plump, Schwäbische Bank AG, Marcard, Stein & Co, Warburg Hypothekenbank, Warburg Invest, M.M.Warburg & CO Luxembourg und M.M.Warburg Bank Schweiz zusammen. Die Bankengruppe ist an zahlreichen Standorten in elf deutschen Städten (Hamburg, Frankfurt, Köln, Hannover, Osnabrück, Göttingen, Hildesheim, Berlin, Braunschweig, Bremen und Stuttgart) tätig. Die M.M.Warburg Bank Schweiz hat ihren Sitz in Zürich, am Finanzplatz Luxemburg ist die Tochterbank M.M.Warburg & CO Luxembourg aktiv.
 
Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Martin Wehrle
Leiter Kommunikation
M.M.Warburg & CO KGaA
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