ESG-Kriterien: Gut für die Welt, aber auch für die Performance?

10. Juni 2021

M.M.Warburg & CO

Nachhaltig zu investieren und dabei erfolgreich Rendite zu erwirtschaften – ist längst kein Widerspruch mehr. Seit einigen Jahren werden im Asset Management Portfolios verstärkt auf ESG-Kriterien getrimmt. Doch kann ein zu starker Fokus auf ESG-Kriterien im Portfolio auch negative Auswirkungen haben?

„Märkte sind effizient. Wenn man also das eine haben will, muss man dafür etwas anderes aufgeben. Das amerikanische Sprichwort: ,There is no free lunch´ gilt auch für ESG-Portfolios“, sagt Dr. Christian Jasperneite, Chief Investment Officer bei M.M.Warburg & CO.

Jedoch kommen der Experte und sein Team zu dem Schluss, dass die Effekte nicht besonders groß sind. „Das Gute ist, wenn man heutzutage Portfolios auf Themen wie Bilanzqualität, Bewertung oder Gewinnwachstum trimmt – alles positive Eigenschaften ­ dann sind die Aktien, die durch eine solche Selektion herauskommen, per se schon mal sehr attraktiv bezüglich der ESG-Eigenschaften“, erläutert der Experte. Denn Unternehmen, die ökonomisch auf soliden Beinen stehen, legen meistens einen größeren Fokus auf Nachhaltigkeitsthemen. Folglich weisen sie bessere Eigenschaften als die Benchmark auf.

Doch welche Folgen hat es, wenn man Portfolios nur auf ESG-Kriterien trimmt? „Fairerweise muss man sagen, dass dann die Qualität bezüglich der Eigenschaften wie z.B. Profitabilität oder Gewinnwachstum etwas nachlässt. Dennoch liegen die fundamentalen Eigenschaften bei einem solchen Fokus tendenziell immer noch ein bisschen besser als die Benchmark“, erläutert Jasperneite.

Welche Auswirkungen das auf die Performance hat, erfahren Sie im Video.

Zum Video

Dienste von YouTube sind deaktiviert

Klicken Sie hier um YouTube zu aktivieren.

Oder öffnen Sie die Datenschutz-Einstellungen

Nach oben