Wer momentan auf die deutsche Wirtschaft schaut, tut das häufig mit einem sorgenvollen Blick. Zahlreiche äußere Einflüsse, wie etwa die von den Energiepreisen getriebene Inflation und ein "China-Schock" sorgen für Stagnation. Hinzu kommen innere Einflüsse, wie ein jahrzehntelanger Reformstau. Ist unter diesen Umständen Wachstum überhaupt noch möglich?
Dr. Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt bei der Hamburg Commercial Bank, hat einen optimistischen Blick: "Fakt ist, dass die Substanz Deutschlands immer noch sehr, sehr gut ist." Über 1.000 Hidden Champions und eine gut ausgebildete Bevölkerung seien nur zwei der Faktoren, die Deutschland trotz allem stärken. Gleichzeitig sorge die Energiekrise dafür, dass Umwelttechnologien immer mehr gefragt seien: "Trump spielt uns da auch etwas in die Hände,"
so der Finanzexperte.
Im Gespräch mit Carsten Klude, Chefvolkswirt bei M.M.Warburg & CO, erörtert er, was nötig ist, um wieder für mehr Wachstum in Deutschland zu sorgen und wo bislang ungenutzte Potenziale liegen. Außerdem schauen sie in Richtung USA: Wie entwickelt sich die Geldpolitik unter dem neuen Fed-Präsidenten Kevin Warsh? Das erfahren Sie im aktuellen Warburg Podcast.