Konjunktur & Strategie
2. April 2026

Märkte im Dauerstress: Stabilisierung oder weitere Eskalation?

Beitrag von Christian Jasperneite, Carsten Klude und Simon Landt

Das Jahr 2026 begann, wie es 2025 endete: turbulent und ereignisreich. So nahm im ersten Quartal 2026 die handelspolitische Unsicherheit wieder spürbar zu. Im Zuge des Grönland-Konflikts drohte Donald Trump beispielsweise mit neuen Strafzöllen. Zusätzlich kündigte der US-Präsident einen globalen Zollsatz von 15 Prozent an, nachdem der Oberste US-Gerichtshof die von ihm verhängten Zölle für unrechtmäßig erklärt hatte. Wie es mit den bereits geschlossenen Abkommen weitergeht und ob unrechtmäßig erhobene Zölle an Unternehmen zurückgezahlt werden, ist derzeit offen.

Parallel dazu haben die geopolitischen Risiken deutlich zugenommen. Dazu zählen das Eingreifen der USA in Venezuela mit der Festnahme von Präsident Maduro, die wiederholten Aussagen von US-Präsident Trump über eine mögliche „Übernahme“ Grönlands durch die USA sowie die Eskalation im Nahen Osten zwischen dem Iran auf der einen und Israel sowie den USA auf der anderen Seite. Für die Kapitalmärkte bedeutet der Nahostkrieg einen nahezu permanenten Nachrichtenfluss, der die Risikowahrnehmung erhöht und zu einer anhaltenden Volatilität führt.

Wie die Kapitalmärkte auf die zunehmende Unsicherheit reagieren und wie sich der weitere Jahresverlauf womöglich gestaltet, beleuchten wir in der aktuellen Ausgabe von Konjunktur und Strategie.