Alte neu entdeckte Liebe? Die Deutschen und Aktien

6. Mai 2021

M.M.Warburg & CO

Vom Aktienmuffel zum Aktienliebhaber – so viele Deutsche wie seit 20 Jahren nicht mehr haben zuletzt in Aktien investiert. Auffällig ist, dass besonders junge Menschen den Aktienmarkt für sich entdecken. Experten prophezeien bereits einen Wandel der Aktienkultur. Doch wird diese Liebe nachhaltig sein? Insbesondere jetzt, wo sich die Frage stellt, ob die Rallye beim Dax vorbei ist?  

„Diese Annahme beruft sich auf die These – die landläufig als Dienstmädchenhaussee bezeichnet wird und die sehr despektierlich meint, dass je mehr Kleinanleger investiert sind, desto größer ist das Rückschlagrisiko an der Börse“, sagt Carsten Klude, Chefvolkswirt von M.M.Warburg & CO. Dass die Kleinanleger auf dem Vormarsch sind, zeigt eine Studie des Deutschen Aktieninstituts, nach der etwa 13 Millionen Deutsche im vergangenen Jahr investiert gewesen sind. „Einige Analysten befürchten, dass die Profis sich zurückziehen und den Kleinanlegern das Feld überlassen könnten und somit die Rallye nicht entsprechend weitergeht“, erläutert der Experte.  

Als weitere Belastungsfaktoren für die Rallye gelten höhere Rohstoffpreise, fehlende Vorprodukte sowie höhere Steuern. Aber ist das wirklich etwas, was die Börse nachhaltig negativ beeinflussen wird? Welche Faktoren dies sein könnten und wie der Experte das Phänomen „Generation Aktie“ einschätzt, erfahren Sie im Video.

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