Carsten Klude in Aktionärs-TV: "2021 wird es keine restriktive Geldpolitik durch die Notenbanken geben“

14. April 2021

M.M.Warburg & CO

Die US-Wirtschaft meldet sich mit starkem Wachstum aus der Krise zurück. In der Eurozone hingegen lässt die wirtschaftliche Erholung noch auf sich warten - die Impfkampagne stottert hierzulande und in vielen Nachbarländern noch. Dennoch herrscht an den Börsen weiterhin Investitionslaune. Wie reagieren die Notenbanken? Was bedeutet das für Anleger?  

„2021 wird es keine restriktive Geldpolitik durch die Notenbanken geben“ sagt Carsten Klude, Chefvolkswirt von M.M.Warburg & CO, im Interview mit DerAktionär TV. Die Notenbanken haben signalisiert, dass keine Eile besteht, von der lockeren Geldpolitik abzuweichen. Nach Meinung des Experten sollten Anleger aktuell auf die Vorteile von guten bis sehr guten Konjunkturdaten, der weiterhin sehr expansiven Geldpolitik sowie einer Wirtschaftspolitik bauen, die Impulse in bis dato nicht bekannter Form und Ausmaß setzt. „Rechnet man die Konjunkturprogramme zusammen, die allein in den USA in den letzten 12 Monaten aufgelegt worden sind, kommt man auf einen Anteil am Bruttoinlandsprodukt an der Wirtschaftsleistung von fast 20 Prozent“, betont Klude. Solange hier keine restriktiveren Schritte eingeleitet werden, scheint die Party an den Börsen erst einmal weiterzugehen.

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