Carsten Klude zum Brexit: "Alles ist weiter völlig offen"

8. Dezember 2020

M.M.Warburg & CO

Auch vier Jahre nach der Entscheidung der Briten zum Austritt aus der Europäischen Union hat man sich noch nicht auf einen geordneten Ausstieg geeinigt. Ein harter Brexit steht im Raum. "Wenn es einen Deal geben würde, könnten vor allem die britischen Unternehmen profitieren", betont Carsten Klude, Chefvolkswirt von M.M.Warburg & CO, im Interview mit Cornelia Frey von der Börse Stuttgart. "Doch auch nach vier Jahren ist völlig offen, ob es Ende des Jahres einen harten Brexit geben wird." Es sei jedoch eine gute Nachricht, dass noch gesprochen und verhandelt werde, so Klude weiter.

Wie so häufig steckt der Teufel im Detail. "Alles muss passen, um die eigene Wählerschaft zufrieden zu stellen. Es geht zum Beispiel um Mindeststandards bei den Arbeitsrechten, im Umweltschutz oder bei sozialen Beihilfen", nennt Klude einige Knackpunkte. Was ein harter oder ein weicher Brexit für die britische, aber auch die deutsche Wirtschaft bedeuten dürfte, das erläutert Carsten Klude im Interview.

Zum Interview mit Börse Stuttgart

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