Chefvolkswirt rät im Gastbeitrag für der fonds: "Auffällige Kursbewegungen sind nicht immer gleich Übertreibungen"

26. April 2021

M.M.Warburg & CO

Für viele Investoren ist es die Gretchenfrage schlechthin: Springt man auf den Zug auf, wenn eine Aktie von einem Höchststand zum nächsten eilt, obwohl es fundamental gesehen dafür keine Rechtfertigung zu geben scheint? Oder wartet man lieber ab, da eine Korrektur droht? Carsten Klude, Chefvolkswirt von M.M.Warburg & CO, hat sich in seinem Gastbeitrag in der fonds dieser Frage angenommen.  

Folgt man der Annahme, dass Aktien nach irrationalen Bewegungen dazu tendieren, zu ihrem fundamentalen Gleichgewicht zurückzukehren, wäre die Antwort, dass bei scheinbaren Übertreibungen nach oben die Aktie verkauft, wohingegen bei scheinbaren Untertreibungen nach unten die Aktie eher gekauft werden sollte. Doch ist das sinnvoll?

„Das Ergebnis unserer Untersuchung mahnt zur Vorsicht, auffällige Bewegungen von Aktienkursen nicht zu vorschnell als irrationale Übertreibung abzustempeln“, schreibt Carsten Klude. Nach Schlussfolgerung der Experten kommt Outperformance dann zustande, wenn Aktien gekauft werden, die bereits kostspielig erscheinen und Aktien verkauft werden, die sehr günstig erscheinen. Dieses Ergebnis entspricht jedoch dem Gegenteil von dem, was auf den ersten Blick ökonomisch intuitiv und sinnvoll wäre.  

Welche Begründung hinter dieser Annahme steht und welche weiteren Schlussfolgerungen sich ableiten lassen, erläutert Carsten Klude im folgenden Gastbeitrag.

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