Corona-Lockdown: Welche Folgen hat das für den Patienten Wirtschaft?

11. Februar 2021

M.M.Warburg & CO Gruppe

Seit Mittwochabend steht fest: Der bundesweite Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie wird vorerst bis zum 7. März verlängert. Bis dahin bleiben Gastronomie und Kultureinrichtungen sowie viele Geschäfte weiterhin geschlossen. Doch welche Folgen haben diese Einschränkungen für die Wirtschaft und die Kapitalmärkte?

„Die Lockdown-Auswirkungen müssen differenziert betrachtet werden. Während börsennotierte Unternehmen das relativ gut verkraften, gibt es in der Breite der Volkswirtschaft eine größere Belastung. Aber auch dort muss unterschieden werden zwischen Unternehmen, die im verarbeitenden Gewerbe, und Unternehmen, die im Dienstleistungssektor tätig sind. Die Belastung ist dort besonders hoch, wo personenbezogene Dienstleistungen eine Rolle spielen“, erläutert Dr. Christian Jasperneite, Chief Investment Officer von M.M.Warburg & CO.

Würde der Experte eine Schulnote vergeben, wäre es eine Zwei minus: „Vor einem Jahr hätte man nicht erwarten können, dass die Wirtschaft diese extreme Belastung in der Summe so gut verkraftet, auch wenn natürlich einige Branchen besonders leiden.“

Die Sorge vor dem „Schreckensgespenst“ Insolvenz bei vielen Unternehmen, sieht der Experte als berechtigt. „Besonders Unternehmen mit personenbezogenen Dienstleistungen werden am Ende Insolvenz beantragen müssen – trotz staatlicher Hilfen, die hier und dort noch aufgestockt werden könnten und was noch wichtiger ist, schneller gezahlt werden müssten“, sagt Dr. Jasperneite.

Welche Auswirkungen das für die Kapitalmärkte hat und welche Risiken für die Wirtschaft durch frühere Lockerungen bestehen, erläutert der Experte im Video.

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