Ist die Finanzstabilität in Gefahr?

13. Oktober 2022

M.M.Warburg & CO

Düstere Aussichten für die Weltwirtschaft. Die hohe Inflation, steigende Zinsen, der völkerrechtswidrige Krieg Russlands gegen die Ukraine und die Folgen der Corona-Pandemie belasten die Weltwirtschaft schwer und gefährden nach Ansicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) die Stabilität des Finanzsystems. Doch wie kommt’s? 

„Die Finanzstabilität wird maßgeblich von zwei Faktoren beeinflusst: einerseits der wirtschaftlichen Entwicklung, die derzeit alles andere als positiv zu beurteilen ist, und andererseits der weiteren Entwicklung der Geldpolitik“, sagt Carsten Klude, Chefvolkswirt bei M.M.Warburg & CO. 

Trüben sich die Wirtschaftsaussichten ein, lockern die Notenbanken in der Regel ihre Geldpolitik, das heißt die Zinsen werden gesenkt, wodurch die Risiken für die Finanzstabilität eigentlich eingegrenzt werden. Doch diesmal ist es anders, wie Klude betont: „Wir haben einerseits sich verschlechternde wirtschaftliche Rahmenbedingungen – die Gefahr einer Rezession – und gleichzeitig aufgrund der hohen Inflationsraten eine Geldpolitik, die global weiter restriktiver werden wird.“ 

Welche Folgen das für die Finanzstabilität haben kann und warum viele Experten derzeit den Blick nach Großbritannien richten, erfahren Sie im Video. 

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