Rohstoffpreise: Was hat es mit dem starken Anstieg auf sich?

26. Februar 2021

M.M.Warburg & CO

Die Preise für Rohstoffe, insbesondere für Industriemetalle wie Kupfer, Zink, Aluminium und Nickel gehen derzeit durch die Decke. Auch Frachtraum von Schiffen oder Halbleiter verzeichnen einen starken Preisanstieg. Wie lässt sich das erklären? Und was bedeutet die Entwicklung für die Kapitalmärkte?  

„Der wesentliche Grund ist, dass aktuell die Nachfrage größer ist, als das zur Verfügung stehende Angebot“, sagt Carsten Klude, Chefvolkswirt bei M.M.Warburg & CO. Zum einen treten die negativen Auswirkungen der Corona-Pandemie allmählich in den Hintergrund. Zum anderen treibt vor allem der Rohstoffhunger der wieder angelaufenen chinesischen Wirtschaft die Preise die Höhe. Hinzu kommt das Verhalten von Finanzinvestoren und Spekulanten, die auf den Zug aufspringen, so der Börsenexperte. 

Beim Zusammenhang von Angebot und Nachfrage fällt häufig der Begriff "Schweinezyklus". Was hat es damit auf sich? „Die Theorie des Schweinezyklus beschreibt letztendlich den Zusammenhang zwischen der verzögerten Anpassung des Angebotes auf preisliche Veränderung“, erklärt Klude.

Was die Halbleiterpreise damit zu tun haben und welche Auswirkungen die boomenden Rohstoffpreise auf die Kapitalmärkte haben, erklärt der Experte im Video.

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