Schicksalstage in Afghanistan: Was bedeutet das für die Kapitalmärkte?

19. August 2021

M.M.Warburg & CO

Lange Zeit haben politische Themen keine große Rolle an den Kapitalmärkten gespielt. Die Börsenweisheit „politische Börsen haben kurze Beine“ schien zuzutreffen. Doch hat sich dies durch die jüngsten schockierenden Ereignisse in Afghanistan geändert? Stellt die Machtübernahme der Taliban gar ein gravierenderes Risiko für Kapitalanleger dar? 

Bilder von verzweifelten Menschen am Flughafen in Kabul, die auf ihre Rettung hoffen, gingen um die Welt. Nach 20 Jahren ist Afghanistan wieder unter der Herrschaft der Taliban.  

„Es lässt sich konstatieren, dass die westlichen Staaten, die Nato und vor allem die westlichen Geheimdienste die Situation vor Ort und somit auch die Geschwindigkeit, in der die Taliban wieder die Macht im Land übernehmen würden, völlig falsch eingeschätzt haben“, sagt Carsten Klude, Chefvolkswirt von M.M.Warburg & CO.  

„Möglicherweise befinden wir uns in einer ähnlichen Situation wie Ende der 90er-Jahre als Terrororganisationen im Land Unterschlupf fanden. Es besteht die große Gefahr, dass Afghanistan wieder zu einer Brutstätte des internationalen Terrorismus wird. Das wäre sicherlich für die gesamte geopolitische Situation negativ einzuschätzen“, so der Experte. 

Welche Konsequenzen die Ereignisse für Anleger haben und warum sie nun besonders die Entwicklung des Ölpreises im Auge behalten sollten, erfahren Sie im Video. 

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