Warburg Podcast: Das Nachhaltigkeitsparadoxon bei Investments

31. März 2022

M.M.Warburg & CO

Wer will es nicht – das heißbegehrte „grüne Label“? Immer mehr Unternehmen verschreiben sich der Nachhaltigkeit – nicht zuletzt, weil Investoren sonst einen weiten Bogen um sie machen könnten. Nach Unternehmen in den Sektoren Gas und Atomkraft buhlt derzeit auch die Rüstungsindustrie um eine ESG-konforme Klassifizierung von Waffen gemäß der EU-Taxonomie. Eine Tatsache, die angesichts der Bilder aus der Ukraine, bei vielen Kopfschütteln hervorrufen dürfte. Doch ist die Sache häufig nicht so klar, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Müssen wir also einige Themen bezogen auf Nachhaltigkeit neu einordnen? 

In unserem Podcast diskutiert Dr. Christian Jasperneite, Chief Investment Officer von M.M.Warburg & CO, mit Christian Aselmann, Sustainable Investment Manager bei der Kapitalanlagegesellschaft Warburg Invest, über Nachhaltigkeit und die Schwierigkeit einer endgültigen Definition des Begriffes. Dabei analysieren sie einzelne Aspekte des Phänomens, thematisieren Möglichkeiten der Einflussnahme von Investoren auf Unternehmen und sprechen über Antworten der Regulatorik.

Doch welche Möglichkeiten haben Investoren, den grünen Wandel voranzutreiben? „In Deutschland liegt der Fokus sehr auf dem Management mit Ausschlusskriterien“, sagt Aselmann. Nach Ansicht des Experten ist dies zwar legitim, doch für die notwendige Transformation des Wirtschaftssystems reicht es nicht aus. Vielmehr muss tiefergehend analysiert werden, wo die Stellschrauben für die Veränderung liegen, so der Experte.  

Welche Rolle dabei der sogenannte Engagement-Ansatz spielt und ob dieser auch auf Staaten anwendbar ist, erfahren Sie im Video. 

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