Warburg Podcast: Dividendenrendite – ein Selbstläufer?

1. April 2021

M.M.Warburg & CO

Gerade in Zeiten von Niedrigzinsen suchen Anleger nach sicheren Alternativen und so rückt die Jagd nach dividendenstarken Aktien wieder in den Fokus. Von der regelmäßigen Ausschüttung durch die Unternehmen versprechen sich Anleger einen kontinuierlichen Einkommensfluss, ohne selbst groß aktiv werden zu müssen. Doch ist eine hohe Dividende wirklich ein Selbstläufer? Und welche Fallstricke sollten Anleger beachten?  

In unserem Podcast diskutiert Carsten Klude, Chefvolkswirt von M.M.Warburg & CO, mit Professor Dr. Peter Seppelfricke von der Universität Osnabrück über die Frage, warum die klassische Kennzahl der Dividendenrendite trügerisch ist, und er Anlegern empfiehlt, das Dividendenwachstum verstärkt zu berücksichtigen.  

„Die Dividendenrendite ist eine sehr statische Kennzahl. Die jetzige Dividende wird im Verhältnis zum jetzigen Kurs gesetzt,“ sagt Professor Seppelfricke. Es handelt sich folglich um eine Momentaufnahme, die dazu führt, dass Unternehmen durchs Raster fallen, deren Dividenden über die Zeit spürbar gewachsen sind.  

Ein weiterer entscheidender Punkt, der bei der klassischen Dividenderendite nicht berücksichtigt wird, bezieht sich auf die Haltedauer der Aktien. „Die meisten Anleger halten ihre Aktien für einen längeren Zeitraum als ein Jahr. Entscheidend ist somit nicht, welche Dividende ich jetzt bekomme, sondern welche ich zukünftig erhalten werde“, betont der Experte. Weshalb er bei der Suche nach aussichtsreichen Aktien neben der Haltedauer auch das Dividendenwachstum einkalkuliert.  

Zu welchen Erkenntnissen Professor Seppelfricke dabei bezogen auf deutsche und amerikanische Unternehmen gekommen ist und welche Branchen besonders vielversprechend erscheinen, erfahren Sie im Video.

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