Zinserhöhung – ein Rezept mit Nebenwirkungen?

12. Mai 2022

M.M.Warburg & CO

Während die US-Notenbank angesichts der rasant steigenden Inflation bereits die geldpolitische Wende eingeleitet und den Leitzins erhöht hat, zögert die europäische Zentralbank noch und gerät politisch immer weiter unter Druck. 
Doch was bedeutet eine Zinserhöhung für die Kapitalmärkte? Und welche Folgen hat sie für Anleger? 

„Stark steigende Zinsen sind ein Phänomen des Kapitalmarktjahrs 2022 und die beeinflussen alles an den Märkten“, sagt Carsten Klude, Chefvolkswirt bei M.M.Warburg & CO. 
So sind die Anleiherenditen z.B. für 10-jährige US-Staatsanleihen von 1,5 Prozent zum Jahresanfang auf mittlerweile 3 Prozent gestiegen. Folglich haben sich mittlerweile erhebliche Kursverluste – die stärksten seit einigen Jahrzehnten – angesammelt. 

„Das strahlt auch auf alle anderen Bereiche des Kapitalmarktes aus, weil der Zins ein ganz wichtiger Impuls- und Signalgeber ist, der beispielsweise auch als Diskontierungsfaktor für Unternehmensgewinne genutzt wird“, so der Experte. 
So haben zuletzt nicht nur Technologie- bzw. Growth-Werte enorm gelitten, sondern auch der Kursverlauf des Bitcoins sieht alles andere als rosig aus.  

Wie weit die Notenbanken die Zinsen nach Einschätzung des Experten voraussichtlich anheben müssen und was das für Anleger bedeutet, erfahren Sie im Video. 

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