Korrelation zwischen Aktien und Anleihen: Droht ein Regimewechsel?

15. Oktober 2021

Gerade in Zeiten von Krisen und hoher Unsicherheit ist unter Anlegern eine Flucht in „sichere Häfen“ zu beobachten. Um drohende Verluste zu reduzieren, stoßen Anleger risikoreichere Anlageklassen wie Aktien ab und schichten zum Beispiel in sichere Staatsanleihen um. Die daraus resultierende negative Korrelation zwischen beiden Anlageklassen stellt für Anleger eine erfreuliche Nachricht dar, denn die gegenläufige Wertentwicklung kann als natürlicher Absicherungsmechanismus in der Portfoliokonstruktion genutzt werden.

Konnten Anleger von solch einem eingebauten Absicherungsmechanismus in der Vergangenheit profitieren? Dass diese Frage nicht allgemein gültig zu beantworten ist und es sowohl Zeiten mit positiven als auch negativen Korrelationskoeffizienten gab, zeigt eine Analyse von US-Anleihen und dem Aktienmarktindex S&P 500. Einhergehend mit der Jahrtausendwende und dem Platzen der Dotcom-Blase drehte das Vorzeichen des Korrelationskoeffizienten in den negativen Bereich und fiel beispielsweise im Zuge der Corona-Pandemie im April 2020 auf -0,53. Ob Anleger sich weiterhin auf einen natürlichen Absicherungsmechanismus verlassen können, erfahren Sie in unserem aktuellen Konjunktur und Strategie Bericht.

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