Orientierung in schwierigen Zeiten: Sieben Thesen

25. März 2022

Wer nicht mehr ganz jung ist, kann sich vielleicht noch gut an den Fall der Mauer erinnern. Wer damals genau aufpasste, konnte schon vor dem Fall der Mauer zarte Anzeichen für einen gewaltigen Umbruch erahnen – so schrieb beispielsweise Klaus Meine von den Scorpions schon im September 1989 (!) die Rockballade „Wind of Change“, mit der er die gewaltigen anstehenden Veränderungen fast auf gespenstische Art antizipierte. Trotzdem traf der Fall der Mauer und letztlich damit das Ende des kalten Krieges die Welt wie ein Schlag. Politik, Wirtschaft und Gesellschaft waren kollektiv weitgehend unvorbereitet auf das, was folgte. 

Die mangelnde Vorbereitung war allerdings nicht wirklich problematisch, da es sich um eine grundlegend positive Veränderung handelte. In gewisser Weise befindet sich die Welt nun wieder an einer historischen Wegmarke; vermutlich noch markanter als 1989. Auch diesmal konnte man ahnen, dass der Wind drehen würde – man musste allerdings genau hinhören und auch hinhören wollen. Aber wieder wurde die Welt nahezu unvorbereitet davon getroffen, dass der Wind nun anders weht. Diesmal leider nicht als warmer Sommerwind, sondern als arktischer Gegenwind, der selbst im besten Fall noch zu viel Tod und Leid führen wird. Mehr dazu im aktuellen Flash:

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